23.02.2012 04:33
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Straßenerschließung
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In den Bau des neuen Berliner Großflughafens BBI werden nach Schätzungen des Bundesverkehrsministeriums bis zur Fertigstellung im Jahr 2011 bis zu 4 Mrd. Euro investiert. Damit handelt es sich um das größte Infrastrukturprojekt in der Region. Bis zu 40.000 Menschen werden direkt durch den Flughafen einen Arbeitsplatz finden. Nimmt man noch die Beschäftigten der geplanten Gewerbegebiete in der Nähe des Flughafens hinzu, könnten bis zu 75.000 Menschen einen neuen Arbeitsplatz finden.

Wenn der Senat in seinen Prognosen keine Zunahme des Verkehrsaufkommen für den Südosten im Bereich Karlshorst, Biesdorf und Mahlsdorf sieht, kann dies nur heißen, dass er nicht mit Neuansiedlungen von Industrie, Gewerbe, Forschung und Wissenschaft im Ostteil Berlins rechnet. Die Bundesautobahn A 113 gewährleistet zwar eine gute Erreichbarkeit der Innenstadt, hat aber für die Straßenerschließung der östlichen und nordöstlichen Teile Berlins nur eine geringe Bedeutung.

Um die Gewerbe- und Industriegebiete in Marzahn, Hohenschönhausen und Pankow, z.B. an der Bitterfelder Straße, an der Wolfener Straße oder in Wilhelmsruh, den Innovationspark Wuhlheide oder den Bio-Campus in Berlin-Buch an den Großflughafen anzuschließen, braucht der Ostteil der Stadt eine leistungsfähige Flughafentangente, die eine direkte Verbindung zum Flughafen herstellt, den Durchgangsverkehr aus den Siedlungsgebieten heraushält und die Lärmbelastung auf ein Mindestmaß reduziert.

Mit der Vollendung der Tangentialen Verbindung Ost zwischen der Wuhlheide und Biesdorf werden beispielsweise der Innovationspark Wuhlheide, die Gewerbegebiete in Marzahn und der Bio-Campus in Berlin-Buch direkt von den Investitionen in Schönefeld profitieren können.

Anbindung der Wissenschafts- und Gewerbestandorte an den Großflughafen
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